Busspuren auch für Taxi und Carsharing

Dr. Michael Mattar (FDP), Fraktionsvorsitzender: „Der kurzfristige Ausbau des ÖPNV in München wird nur durch zusätzliche Busse gelingen. Dabei kommen sowohl deutliche Taktverdichtungen als auch neue Buslinien in Frage. Dies ermöglicht dann auch eine sinnvolle Ausweitung von Busspuren, um die Fahrten mit Bussen zu beschleunigen. Die stiefmütterliche Behandlung von Taxen, die in München nur ausnahmsweise Busspuren mitbenutzen dürfen (im Unterschied zu vielen anderen Städten) muss beendet werden. Taxis sind Teil des ÖPNV.“

Wie in dem am 07.02.2018 stattgefundenen Stadtratshearing zum Verkehr deutlich wurde, ist der Platzbedarf von Carsharing (10qm) weniger als ein Drittel des üblichen Individualverkehrs (35qm). Carsharing liegt sogar gleichauf mit dem Fahrrad (ebenfalls 10qm). Daher ist es dringend erforderlich die Attraktivität des Carsharings zu erhöhen. Bei knapp 2.000 Carsharing-Fahrzeugen in München wird es zudem nicht zu Kapazitätsproblemen auf Busspuren führen.“

Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgenden Antrag:

Bei der weiteren Einrichtung von Busspuren wird vor allem auf deren Nutzung abgestellt. Deshalb haben neue Busspuren Vorrang, wenn der Bus tagsüber in einem mindestens 5-Minuten-Takt fährt und die Busspuren von Taxis und Carsharing-Autos genutzt werden dürfen. Bestehende Busspuren sollen von Taxis und Carsharing-Fahrzeugen mitgenutzt werden dürfen.


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