„Gestalten statt Mängel verwalten“ – Freie Demokraten wählen Liste für Münchner Stadtrat ab 2020

München, 30. Juni 2019. In die größte politische Herausforderung für München möchte die FDP München neuen Schwung bringen.

„Statt einer Verwaltung des Wohnungsmangels brauchen wir eine echte Wohnungsbauwende“, so Stadtrat Professor Jörg Hoffmann, der am 29. Juni 2019 auf der Stadthauptversammlung zum Oberbürgermeisterkandidaten sowie zur Nr. 1 der Stadtratsliste der FDP gewählt wurde. Es helfe keinem Wohnungssuchenden, wenn die Stadt über Erhaltungssatzungen Bestandswohnungen viel zu teuer aufkaufe. „Hohe Mieten bekämpft man am besten, wenn man mehr Wohnungen baut. Darauf muss sich die Wohnungsbaupolitik konzentrieren. Es kann nicht sein, dass Neubaugebiete wie in Freiham nur 4-geschossig geplant und gebaut werden. Hier muss ebenso umgedacht werden wie bei den Hochhäusern. An ausgewählten Standorten sind Hochhäuser richtig und auch ein sinnvoller Beitrag zur flächenschonenden Nachverdichtung“, so Hoffmann weiter.

„Beim Thema Stadtentwicklung im Nordosten ist die Kommunikation der Stadtspitze mit den Bürgerinnen und Bürgern das größte Problem“, so Stadträtin Gabriele Neff, die zur Nr. 2 der Stadtratsliste der FDP München gewählt wurde. Statt die Kooperationsbereitschaft der betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu nutzen, werden von oben herab Ansagen getroffen. Niemand sei ernsthaft gegen eine sinnvolle Bebauung der 600ha Fläche im Nordosten. „Das geht am besten jedoch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Für die verunglückte Kommunikation der Stadtpolitik trägt der Oberbürgermeister die Verantwortung. Daraus werden wir ihn nicht entlassen“, führt Neff weiter aus.

Die Verkehrspolitik müsse auf alle Verkehrsträger setzen, meint Fritz Roth, Stadtvorsitzender der FDP München, der auf Nr. 3 der Stadtratsliste gewählt wurde. „Es geht um das Vorwärtskommen, nicht um Gerechtigkeit. Breitere Radwege sind gut. Wegfallende Parkplätze brauchen aber mindestens teilweise Ersatz, gerade für mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger. Die Autobahn-Südumfahrung der Stadt oder die S-Bahn-Ringbahn auf bestehenden Gleisen führen zu weniger Stau in der Stadt. Sie müssen daher in den Fokus der Verkehrspolitik rücken. Wir brauchen auch ein neues digitales Verkehrsleitsystem für die Stadt. Kürzere Wege sind ein aktiver Beitrag zu mehr Umweltschutz, so Roth weiter.

Dagmar Föst-Reich, die auf Platz 4 der Stadtratsliste gewählt wurde, möchte in die Kinder- und Familienpolitik der Stadt neue Dynamik bringen. „Es kann nicht sein, dass bis zu 6 Jahre vergehen, bis Kitas oder Spielplätze geplant und gebaut werden. Das geht an der Wirklichkeit vorbei“, so Föst-Reich. Stadtpolitik dürfe auch mal improvisieren, um schneller zu werden, führt sie weiter aus.

Auch bei der digitalen Stadtverwaltung müsse die Stadt einen deutlichen Sprung nach vorne machen. „Ich will dafür kämpfen, dass das KVR-Angebot an die Bürgerinnen und Bürger insbesondere online noch deutlich benutzerfreundlicher wird. Online-Bezahlen sollte auch beim KVR zum Standard werden, wo immer es geht“, betont Jennifer Kaiser, Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen, die auf Platz 5 der Stadtratsliste gewählt wurde. „Wir brauchen auch eine IT-Wende“, ergänzt Hoffmann. „München ist weit davon entfernt, die Möglichkeiten einer Smart City zu nutzen. Hier müssen wir die Verwaltung aufwecken“, so Hoffmann.

Die weiteren Listenplätze:

Platz 6 – Richard Ladewig, Platz 7 – Thomas Ranft, Platz 8 – Patrizia Riekel, Platz 9 – Katharina Walter, Platz 10 – Maximilian Gawlik, Platz 11 – Michael Mattar, Platz 12 – Daniela Hauck, Platz 13 – Anna Ahlfeld, Platz 14 – Dirk Schubert

„Wir haben mit der Liste ein erfahrenes, dynamisches Team, das auch sehr gut die Vielfältigkeit der Stadt widerspiegelt. Das ist die beste Basis, um für frischen Wind und eine lebenswerte Stadt in der Kommunalpolitik zu kämpfen“, freut sich Hoffmann.


Neueste Nachrichten