Immer noch kein Bürokonzept der Stadt

Dr. Michael Mattar (FDP), Fraktionsvorsitzender: „Das jüngste Beispiel der Entscheidung für den teuren Umbau des Kreisverwaltungsreferats zeigt, dass die Stadt immer noch kein Konzept für die zersplitterten Bürostandorte der Stadtverwaltung hat. Für 60 Millionen Euro ein Mietobjekt umzubauen, nachdem dieses bereits zuvor für über 10 Millionen ausgebaut wurde, ist keine wirtschaftliche Entscheidung. Die Stadtverwaltung ist auf über 70 Standorte verteilt. Aber immer noch warten wir auf ein Konzept, dass diese teure Zersplitterung der Verwaltung beendet. Wir brauchen neue Standorte, die mehrere kleine überflüssig machen. Am Vogelweideplatz oder im Westend hat die Stadt Grundstücke, und nichts passiert.

Bezeichnend ist, dass die Entscheidung zum Umbau des Kreisverwaltungsreferats(KVR) an der Poccistraße im KVR-Ausschuss fiel und nicht im Immobilienausschuss (Kommunalausschuss). So wird nie etwas mit einem Gesamtkonzept, wenn die einzelnen Referate weiter über Mietobjekte entscheiden.

Völlig unbefriedigend ist auch das Beispiel Gesundheitshaus an der Dachauer Straße. Nach dem Auszug steht das Gebäude schon über ein Jahr leer, obwohl gleichzeitig die Verwaltung teure Büroflächen an anderer Stelle angemietet hatten. Man gewinnt den Eindruck, dass die Referate der Stadt ohne Koordination arbeiten. Ein Machtwort des Oberbürgermeisters ist dringend erforderlich.“

 

 


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