Ist die Sicherheit der Daten der Bürger nach einer Umstellung auf Microsoft gewährleistet?

Thomas Ranft (FDP): „Immer wieder wird von IT-Spezialisten über die Probleme beim Datenschutz mit Microsoft und dem Windows10 Betriebssystem hingewiesen. Auch dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das für die Beschaffung auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene zuständig ist und mit Microsoft verhandelt, hat nun seine Bedenken veröffentlicht.

Gerade auf dem Konzern unangenehme Fragen wird nicht reagiert. Selbst die Bayerische Datenschutzaufsicht kommt bei dem Konzern nicht weiter (siehe auch Artikel: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Behoerden-ignorieren-Sicherheitsbedenken-gegenueber-Windows-10-3971133.html).

Trotzdem wurde in der Landeshaupstadt München (LHM) am 23.11.2017 entschieden, von einem sicheren System wieder auf das Microsoft System umzusteigen.“

Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgende Anfrage:

  1. Gibt es seitens der Stadt eine Kooperation mit der Bundesbehörde BSI zum Austausch?
  2. Gibt es Sicherheitsbedenken im Windows10 Betriebssystem seitens der Stadt?
  3. Waren der IT-Leitung die Sicherheitsbedenken des Bundes zur Umstellung auf Windows10 bekannt?
  4. Wenn ja: Warum wurde sich trotzdem für eine Umstellung auf Windows10 entschieden?
  5. Was wird von der Stadt unternommen um die Sicherheitsprobleme zu beseitigen?
  6. Wurden Bedenken zur Sicherheit mit Microsoft diskutiert und eine Behebung vertraglich zugesichert?
  7. Wie ist die Aussicht auf zukünftige Microsoft Betriebssysteme in puncto Sicherheit? Gibt es Zusicherungen von Microsoft? Zeigt sich der US-Gigant entgegenkommend?

Neueste Nachrichten