KITA-Finders-plus – Transparenz bei der Platzvergabe ist dringend erforderlich

Gabriele Neff (FDP), Stellv. Fraktionsvorsitzende, Korreferentin im Referat für Bildung und Sport: „Eltern in München klagen immer wieder über die mangelnde Transparenz bei der Platzvergabe von Kindertageseinrichtungen (KITA) in München. Zudem erfolgt die Information aus Sicht der Eltern zu spät.

Viele KITAs schalten sich im KITA-Finder-plus sofort auf „Besetzt“ und nehmen damit ausschließlich über die Warteliste auf. So bleibt für die Eltern ein Hoffen und Bangen, einen freien Platz zu erhalten. Für die Eltern bedeutet das, dass jede KITA in der näheren und auch weiteren Entfernung, in einem persönlichen Gespräch abgefragt werden muss.“

Die FDP-HUT Stadtratsfraktion stellt daher folgende Anfrage:

  1. Wie viele KITA Plätze werden aktuell zur Verfügung gestellt?
    Welche davon sind städtische Plätze und welche von freien Trägern oder privaten Anbietern? Wie viele davon sind für bis 3 Jährige und wie viele davon sind für ab 3 Jährige?
  2. Wie viele KITAs stellen ihre Einrichtung von vorneherein auf den Status „Besetzt“
    Welche Einrichtungen davon sind städtisch?
  3. Warum ist die Vergabe der freien Plätze an Stichtage, die mit dem Schulanfang und der Schuleinschreibung parallel laufen, gekoppelt?
  4. Wann erfolgt die Zu- bzw. Absage der KITAs an die Eltern?
  5. Haben Eltern auch während des laufenden Jahres „gute Chancen“ einen KITA Platz zu bekommen?
  6. Wann wird eine persönliche Vorstellung in der KITA nach Anmeldung im KITA-Finder verlangt?
  7. Wie hoch ist der Zufriedenheitsgrad der Eltern mit dem KITA-Finder?

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