NachtStadtrat für München

Thomas Ranft (FDP): „Das Nachtleben hat viel Potenzial und bietet einen Rahmen für vielfältige kulturelle und kreative Begegnungen.

Wolfgang Zeilnhofer (HUT): „Wichtige Themengebiete sind die offene Jugendarbeit, die Vermittlung im Konflikt zwischen Anwohnern und Barbesuchern bei Lärm und Immissionen. Auch die Aufklärung über ansteckende Geschlechtskrankheiten ist von Bedeutung. Im Bereich der Suchthilfe sind Drug-Checking, Aufklärung, Netzwerke undHilfsangebote dringend erforderlich.

Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgenden Antrag:

Die Landeshauptstadt München unterstützt die Einrichtung eines ehrenamtlichen NachtStadtrats/Nachtbürgermeisters. Dieser soll als Schnittstelle fungieren, sich um die Harmonisierung des Nachtlebens kümmern, konstruktiv vermittelnd wirken und sich für ein buntes und vielfältiges Nachtleben einsetzen.

Ein wichtiges Thema ist die Aufklärungsarbeit im Bereich ansteckender, übertragbarer Geschlechtskrankheiten und die umfassende Information über Drogen, ihren Gebrauch und Auswirkungen auf die Gesundheit.

Städte wie Amsterdam, London, Mannheim, Wien, Zürich haben bereits einen Night Mayor beauftragt. Das Gremium ist in jeder Stadt anders organisiert. In Zürich trat mit dem NachtStadtrat Zürich ein mehrköpfiges Gremium in die internationale Gemeinschaft der Night Mayor ein. In Zürich wird der NachtStadtrat selbst aktiv oder seitens der Stadtverwaltung beratend beigezogen.

Der internationale Austausch der Night Mayors zeigt, dass es zwischen den Städten in den Funktionen, Aufgaben und Brennpunkten große Unterschiede gibt. Trotzdem gibt es hierbei genügend An- und Verknüpfungspunkte, um voneinander lernen zu können und sich gegenseitig zu inspirieren und zu bestärken.

 


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