Steinwüste im Wohngebiet Domagkpark begrünen

Dr. Michael Mattar (FDP), Fraktionsvorsitzender: „Die überbreiten Gehwege mit über acht Metern beispielsweise in der Gertrud-Grunow-Straße vermitteln den Eindruck einer Steinwüste. Auch eine Reihe von Plätzen sind stark versiegelt angelegt. Die im städtebaulichen Entwurf vermittelte grüne Anmutung der Straßen und Plätze ist leider in der Realität, mit Ausnahme des zentralen Grünbereichs, verschwunden. Auch wenn die gepflanzten bzw. vorgesehenen Bäume in einigen Jahren größer sein werden, reicht diese Begrünung in heißen Sommern bei weitem nicht aus und bleibt auch weit hinter den vorhandenen Möglichkeiten zurück, die auf diesen Flächen bestünden. Verständlicherweise hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die mehr Grün in ihrem städtebaulich durchaus gelungenen Stadtviertel fordert.
Das Münchner Unternehmen G.K.R. Germany hat ein System entwickelt, wie Pflanzen auch ohne große Substratwanne in jeglicher Größe und Umgebung aufgestellt und mit minimalem Wasserbedarf ausreichend versorgt werden können. Sollten zusätzliche standortgebundene Pflanzungen nicht möglich sein, bestehen also durchaus andere innovative Konzepte.“

Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgenden Antrag:

Die breiten Gehwege und größeren Plätze im Wohnquartier Domagkpark, die als versiegelte Flächen bereits angelegt worden sind, sollen wo immer es möglich ist zugunsten von Begrünungen mit Bäumen unterbrochen werden. Wo dies aufgrund von Sparten und Zufahrten nicht möglich ist, wird eine „mobile“ Begrünung insbesondere mit innovativen Pflanzsystemen (www.hydro-profi-line.com) vorgenommen. Eine Begrünung mittels mindestens eines Baums alle acht bis zwölf Meter ist das Ziel, um für zukünftige heiße Sommer vorbereitet zu sein.


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