Temporäre Fußgängerzonen: Reichenbachstraße und Thalkirchner Straße

Thomas Ranft (FDP), Stadtrat: „Die Aufenthaltsqualität in Innenstadtrandbereichen zu verbessern, sollte an ein paar Beispielen ausprobiert werden. Wie auf der Stadtratsreise in Stockholm zu erfahren war, werden solche Angebote von den Bürgern sehr positiv aufgenommen. Für den Lieferverkehr sollen Regelungen analog der bestehenden Fußgängerzonen gefunden werden. Die Zufahrt zu privaten Garagen auf den Grundstücken soll gewährleistet werden. Die vorhandene Gastronomie soll ihr Sitzplatzangebot ausweiten können.

Insbesondere ist die städtebauliche Situation im letzten Stück der Thalkirchner Straße zur Innenstadt eine Zumutung und verlangt nach einer Aufwertung. Hier kann ein sehr schöner kleiner Platz entstehen, wobei auch eine ansprechende Begrünung möglich ist.

Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgende Anträge:

Temporäre Fußgängerzone Reichenbachstraße (1)

Der Abschnitt Reichenbachstraße zwischen Gärtnerplatz und Reichenbachplatz wird im Sommer (zwischen den Pfingstferien und dem Ende der Sommerferien) für den motorisierten Durchfahrtsverkehr gesperrt. Die Straßenfläche wird zum Aufenthalt für Fußgänger aber auch für gastronomische Angebote genutzt.

Temporär Fußgängerzone Thalkirchner Straße (2):

Die Thalkirchner Straße wird zwischen Müllerstraße und Fliegenstraße wird im Sommer

(zwischen den Pfingstferien und dem Ende der Sommerferien) für den motorisierten Durchfahrtsverkehr gesperrt. Die Straßenfläche wird zum Aufenthalt für Fußgänger aber auch für gastronomische Angebote genutzt. Die Thalkirchner Straße soll aber in diesem Bereich nach einem Jahr der temporären Nutzung, fußgängerfreundlich auf Dauer als Fußgängerzone umgestaltet werden. Der Taxistand wird in die Müllerstraße verlegt. Der Verkehr von der Thalkirchner Straße wird rechts in die Stephansstraße und links in die Fliegenstraße geleitet. Eine Durchfahrt von der Thalkirchner Straße in die Müllerstraße ist überflüssig.

„Die Erfahrungen mit den temporären Fußgängerzonen soll dem Stadtrat dargelegt werden“, so Ranft.

 

 


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